Eckball

Was geht außerhalb vom Mittelalter?
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Montrose
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Re: Eckball

Beitrag von Montrose » 23.03.2018, 15:44

Die hat in dem Videoclip aber eine komische Hose an. Ist das eine Art Keuschheitsgürtel?

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Re: Eckball

Beitrag von Montrose » 03.04.2018, 11:16

Ich war unterwegs und lese außerdem gerade eine Johnny-Cash-Biographie. Warum das? Naja, das Buch hat 800 Seiten und kostete bloß 20 €. Wir Schwaben sind nicht so lust-betont wie die Rheinländer, sondern wir gucken auf das Preis-Leistungs-Verhältnis. Deshalb die lange Abwesenheit. Es gibt allerdings noch einen weiteren Grund. Meine Überlegungen zur home-defence gehen nicht ganz auf. Dazu vielleicht nächste Woche mehr.

Allgemein ist es so, dass Bewaffnung eher für Single-Haushalte geeignet ist. In Beziehungen und Familien ist das zu gefährlich. Da sitzt deine Verwandschaft nachts auf dem Klo und du denkst, es sei ein Einbrecher. Alles schon vorgekommen mit schrecklichen Folgen. Man könnte das Problem dadurch lösen, indem jeder ein Paßwort bereithält. Wenn also jemand auf der Toilette sitzt und das familien-interne Passwort "Chakanooga" fehlerfrei ausspricht, ist es kein Einbrecher. Bei Bewaffnung wären auch Partnerübungen angesagt. Wenn nur ein Einbrecher ins Schlafzimmer kommt, aber dort zwei Leute liegen, wären die ja eigentlich in der Übermacht. Aber es gibt oft viele Kommunikationsprobleme, wer jetzt was macht. Die einfachste Variante ist: wenn der Einbrecher ins Schlafzimmer kommt, Bettdecke zurückschlagen, der Frau das Nachthemd runterreißen und diesen kurzen Augenblick, in welchem der Einbrecher total verblüfft ist, nutzen, um über die Terrassentür zu flüchten.

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Re: Eckball

Beitrag von Montrose » 04.04.2018, 08:05

Hier mal ein link, damit wir wissen, worüber wir reden:
https://www.youtube.com/watch?v=Exve40nNg-M

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Re: Eckball

Beitrag von Montrose » 08.04.2018, 21:52

Was die homeland defence betrifft, gibt es eine einfache Regel: laßt es bleiben. Alles ist besser als ein Land, wo sich Feministinnen nach dem Genuß eines Tofu-Schnitzels mit Latzhosen an irgendwelche Bohrtürme ketten. Sarazzin schrieb das Buch "Deutschland schafft sich ab". Ich hab mich immer gefragt: Na und? Ich bezweifle, ob wir hier so leben, wie Menschen tatsächlich leben sollten. Nicht Widerstand, sondern Anpassung ist angesagt. D.h. konkret, ihr solltet immer eine Flasche Wodka und einen falschen Bart im Kühlschrank lagern. Wenn uns der Russe besiegt, dann Nastrovje (Wodka aus dem Kühlschrank holen). Und wenn Deutschland ein Kalifat wird, dann ist der falsche Bart, den man sich ins Gesicht klebt, von Vorteil. Auch für Frauen! Wenn die mal keine Lust haben, mit der Burka raus zu gehen, kleben die sich einfach den falschen Bart ins Gesicht und spazieren als Männer umher. Mit der Burka kann man übrigens etwas Lustiges machen, was ich das "Hütchenspiel" nenne. Ihr schickt eure Frau oder Freundin mit der Burka auf den Markt ... nein, das heißt dann Bazar. Also, ihr schickt sie auf den Bazar, dreht euch um, zählt bis hundert ...und versucht sie dann unter den vielen anderen Burka-Trägerinnen wiederzufinden. Vielleicht nehmt ihr ja durch Verwechslung was Besseres mit nach Hause. Ich hab kein Problem damit, wenn es statt Schweinefleisch Lammbraten gibt. Mit dem Alkohol müßte man allerdings nachverhandeln. Im folgenden ein link, der zeigt, dass Frauen, sofern sie sich selbst sein dürfen, statt mürrisch und zickig total relaxed und happy sein können. Wie schon gesagt, ich glaube wir machen in Deutschland echt was falsch - die Leute sind nicht glücklich. Man sollte einen Wieder-Befrauungs-Tag einführen. 9. April jedes Jahres ist Wieder-Befrauungs-Tag. https://www.youtube.com/watch?v=TBAj4nbdLEU

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Re: Eckball

Beitrag von Montrose » 14.04.2018, 14:31

Ich chill gerade beim Rumsurfen ein bißchen ab. Da zeigt ein Mönch, wie man mit Tai Chi einen Angriff abwehrt. Sieht toll aus, ist aber Unsinn. Warum? Die Distanz zwischen Angreifer und Mönch ist viel zu groß. Aus so einer Entfernung würde niemand einen Schlag starten. Der Angreifer würde auch dann keinen Schaden anrichten, wenn der Tai Chi Mönch gar nichts machen würde. Film-technisch sieht das aber cool aus. Dadurch, daß der Angreifer die weite Distanz überwinden muß, meint man, er würde besonders schnell und energisch attackieren. Tja, lieber Shaolin-Mönch, deine Tricks mögen andere beeindrucken. Aber Master Montrose durchschaut dich.

Home defence! Angeregt durch einen video-clip bekam ich Zweifel, ob mein Samurai-Schwert, das ich immer unterm Bett liegen habe, zur Abwehr von Eindringlingen geeignet ist. Da behauptete einer, daß Hiebschwerter für die home defence ungeeignet seien, weil man bei der Ausholbewegung an Wänden und Möbel hängen bliebe.

Mittlerweile erachte ich diese Behauptung als Unfug. Also bleibt bei euren Samurai- oder Mittelalter-Schwertern. Sie sind gut und brauchbar. Eine zeitlang glaubte aber auch ich, daß Stichwaffen besser seien und begann zu recherchieren. Es gibt das sogenannte "kurze Schwert". Das ist ein verkürzter Degen, Kostenpunkt um die 300 €. Eine Verkürzung erschien mir sinnvoller, weil man die Waffe zurückziehen kann und damit verhindert, daß der Gegner die Waffe festhält oder umgeht. Ich habe da immer noch dieses Rob-Roy-Trauma, wo dieser Schottische Stinke-Held diesen edlen englischen Fechter durch einen saudoofen Loser-Trick überrumpelte.

Ein kurzes Schwert ist 100% Stichwaffe, vom Gewicht her sehr leicht. Damit schnell und auch von schwächeren Personen effektiv einsetzbar. Anschleifen der Kanten bringt nichts, weil die versteifte Bauweise dieser Stoßwaffe zu einem stumpfen Grad führt, der ein scharfes Anschleifen nicht zuläßt.

Das eigentliche Problem ist nicht das Schwert, das man benutzt. Das eigentliche Problem sind die Umstände. Zunächst einmal, wie ich neulich mit jemanden anderen besprach, das Moralische. Wäre man wirklich in der Lage, jemand anderen zu verletzen? Dann aber auch, wo lagere ich das Schwert und wie ziehe ich es. Je nach Schlafposition ist es mehr oder weniger umständlich. Wenn der Angreifer nur noch 3 Meter vom Bett weg ist, puuh, da gehört viel Glück dazu, noch etwas auszurichten.

Hört man den Eindringling früher, hat man bessere Chancen. Am besten die drei Wälle: (1) Fernwaffe (zu Bogen/Armbrust sage ich auch demnächst mal was), (2) Schwert/Degen für geringe Distanzen und (3) dann im unmittelbaren Kontakt Messer.

Natürlich ist das alles hier Satire, erfundenes Witzgelaber, und soll keineswegs irgendjemanden zu einer Gewalttat anstacheln.

Homeland defence: Diskussion über prepping. Die folgende Sache ist politisch völlig unkorrekt, aber nun mal realistisch. Wenn du in einem chaotischen System, wo die öffentliche Ordnung zusammengebrochen ist, die Wahl hast zwischen ENTWEDER einem großen Wassertank + Nahrungsmittelvorräte für mehrere Wochen + Zelte ODER einer Waffe.... was ist sinnvoller? Antwort: die Waffe. Denn die Waffe läßt sich leicht transportieren, man ist also beweglich, und man kann damit alles, was man will, von einem anderen Trottel, der die Sachen gehortet hat, wegnehmen. Jemand mit einer Waffe hat Trinkvorräte, Essen, Zelte, Kleidung in unbegrenzter Menge, weil er es nach Belieben von jemandem anderen wegnehmen kann.

Klar, hier ist Rechtsstaat, Gewaltmonopol Polizei. Ist ja alles richtig und gut. Aber wenn es das nicht gäbe, dann sähe alles ganz anders aus. Die Spielregeln wären vollkommen anders als wir das bisher kennen.

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Re: Eckball

Beitrag von Montrose » 14.04.2018, 22:02

Also wenn euch ein Shaolin-Mönch angreift, lauft ihr einfach geradewegs auf ihn zu. Als Mitteleuropäer seid ihr größer als er und das Übergewicht am Bauch schützt euren Leib vor Schlägen. Jetzt praktiziert der Shaolin-Mönch die Schlangentechnik und will euch blitzschnell in die Augen stoßen. Pech gehabt, ich trage eine Brille. Der Shaolin-Meister taumelt und torkelt, geht in die Hocke, stretcht seine Beine. Ist mir aber wurst, weil ich gerade in Gedanken bin. Will ich heute Chips mit Paprika- oder mit Goucho-Käse-Geschmack. Die Kampfschreie des Shaolin-Mönches verhallen im Nirwana, denn auf den Ohrenstöpseln läuft Heavy Metal. Schläge und Tritte gegen den Kopf? Wirkungslos. Verdammt, denkt ihr, schon wieder diese dämlichen Kopfschmerzen, die man nach langem Fernsehgucken und zuviel Bier bekommt. Alles wohlbekannt, nichts Neues unter der Sonne. Weiterlaufen. Irgendwann fängt die Erde an zu Beben. Klimakatastrophe oder sowas. Sollten die Grünen doch recht haben? Der Shaolin-Mönch ist gestrauchelt, versucht unter euren Füßen irgendeine Bodentechnik. Deshalb wackelt alles ein bißchen. Einfach weiterlaufen. Der Shaolin-Mönch ist mittlerweile in Tränen ausgebrochen. Ein dicker, unsportlicher, dummer weißer Mann hat ihn nichtsahnend besiegt. Im Kampf muß dein Geist leer sein!

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Re: Eckball

Beitrag von Montrose » 19.04.2018, 21:23

Welcome to Eynefolks. Die folgende Aufnahme ist sehr unscharf, aber musik-historisch interessant. https://www.youtube.com/watch?v=OXT9OR7IYJI Die Frau links dürfte June Carter sein, die (zweite) Frau von Johnny Cash. June spielte oft die dumme Landnuß, bevor dann die Musik einsetzte. Sie haßte diese Rolle. Rechts die Collins kids. Cash war auch in die Sängerin der Kids verknallt, als diese noch 15 war. Interessant der Tanzstil des Jungen ... zeitgleich oder sogar früher als Elvis Presley. 1956. Cash, Presley und Dylan (der neulich den Nobelpreis bekam) traten teilweise gemeinsam auf, waren aber jeweils sowas wie "Gründungsväter" von modernem Country (Cash), Rock (Elvis) und Folk (Dylan). Wobei jeder Stil seine Vorläufer hatte. Die drei Herren waren als Sänger die Stars. Im Instrumentalspiel geht die Traditionslinie: Merle Travis, Chet Atkins bis heute Tommy Emmanuel. Cash und Elvis waren totale Schürzenjäger, als Privatpersonen zweifelhaft. Cash schlug regelmäßig Türen und Hotelzimmer kurz und klein. Elvis legte in der Nacht bis zu 9 weibliche Fans flach. Aber als Darsteller waren sie fantastisch. Ich frag mich, warum die Leute Tratsch-Zeitschriften lesen. Denn die ganzen Enthüllungen schmälern die künstlerische Leistung nicht. Cash mag ein Schwindler gewesen sein ... aber ein begnadeter, was ihm niemand so schnell nachmacht.

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Re: Eckball

Beitrag von Montrose » 28.04.2018, 19:48

Ich hab zwei Kalauer erfunden.

1. Womit cremt sich Charles Darwin nach dem Duschen ein? Antwort: Mit Evolotion.

2. Wie nennen Engländer eine Kastration? Antwort: Pistolen. Hähähä, voll lustig.

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Re: Eckball

Beitrag von Montrose » 04.05.2018, 08:48

Wir bleiben nach einem erfolgreichen Abschlußspiel in der Schachliga. In den vergangenen Tagen bin ich rumgefahren. Bei sieben Stunden im Zug schafft man nicht einmal ein ganzes Buch zu lesen. Die vielen freien Tage im Mai geben Zeit, zu sich zu kommen. Man könnte die Fans von Videospielen oder von Serien wie Vikings oder Games of Thrones dafür tadeln, daß sie ihr Leben mit Nutzlosem verschwenden. Aber wer arbeitet, verschwendet sein Leben genauso nutzlos. Der einzig wahre Mensch ist der Philosoph.

Den stärksten Eindruck in den vergangenen Tagen hinterließ ein alter Franke am Nachbartisch eines italienischen Restaurants. Er hatte sich einen Ananas-Cocktail bestellt und biß genußvoll in das Annanasstück, so daß ihm der Saft vom Kinn troff. Schlüüürp. Nach einer Viertelstunde war er mit seinem Werk am Ende, nur um sich erneut einen Ananas-Cocktail zu bestellen und kraftvoll zuzubeißen. Schlüüürp. Die Glasnudelsuppe vom China-Restaurant in Rheinland-Pfalz wies mehr Pilze als Glasnudeln in ihrem sämig-klaren Sud auf, was ich als gutes Vorzeichen deutete.

Zum military tutorial stünde jetzt ein Stichtest an einer Lederjacke an. Irgendwann ist mir vielleicht danach, aber ich weiß nicht, wann. Bevor ich mich nochmals zu Johnny Cash äußere, möchte ich erst die restlichen 50 Seiten seiner Biographie zu Ende lesen. Er nahm das Lied "Hurt" auf, das ursprünglich von Trent Reznor stammt und bei Reznor noch stärker wirkt. Wer ist Trent Reznor, fragte ich mich, und surfte im Internet herum. "Closer" ist auch von ihm. Wenn Reznor sich im Sexualakt dem Göttlichen näher fühlt, muß man das alleine schon deshalb ernst nehmen, weil er dabei womöglich Leben erschafft. Tatsächlich ist jeder Mensch ein Stellvertreter Gottes, weil er Leben hervorbringt oder es mit der Schärfe des Schwertes wieder zu nehmen vermag. Beim Rugby des Lebens fragt so mancher nach dem Erfinder des Spiels. Aber der bärtige Mann, der fliegen kann, hat sich aus dem Stadion verzogen und fährt... hm... keine Ahnung... U-Bahn.

Bei allem Respekt vor Reznors "Closer" bietet das Internet eine ansprechendere Version, die vor allem uns Männern große Freude bereitet. https://www.youtube.com/watch?v=ItosTQ4PVlI

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Re: Eckball

Beitrag von Montrose » 04.05.2018, 15:26

Wir haben gerade eine furchtbare Hacker-Attacke auf unser Forum erlebt. Irgendwelche chinesischen Textilhersteller vermüllten alle treats. Der Prinz schlug in wahrhaft ritterlicher Manier alleine diesen üblen Angriff zurück. Wir verachten Attentäter und boykottieren sie.

Ich habe nun die Sorge, daß vielleicht mein link zu der chinesischen Sängerin diese Attacke erst ermöglichte, was mir sehr leid täte. Zugleich aber fände ich es verabscheuungswürdig, wenn die Chinesen ihre Frauen dazu mißbrauchten, um die westliche Kultur zu unterwandern. Wir dürfen nicht in einer homeland defence verharren, nur bedacht, sich selbst zu schützen. Sondern wir müssen vielmehr hinaus in die Welt schreiten, um diese lichterfüllter zu gestalten. Laßt uns chinesische Frauen von disharmonischen und aggressiven China-Männern befreien wie wir dereinst von Jerusalem den Staub falschen Glaubens herabwischten und die Stadt Gottes in neuem Glanze zum leuchten brachten.

Freiheit für Kawehi! Die Ritter stehen hinter dir.

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Re: Eckball

Beitrag von Montrose » 05.05.2018, 08:59

Wieder so ein Angriff. Wieder so ein Würstchen, das nichts Gutes schaffen kann und deshalb den anderen ihr Schönes kaputt macht. Amokläufer, ob mit Knarre oder mit Computer-Angriffen oder mit Mobbing, welche sich nur am Ärger anderer ergötzen. Wurmkreaturen. Wir werden das Forum wieder in Schuß bekommen. Zwergnase macht uns nicht fertig.

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Re: 19-46-19-46-68799 cheap jerseys china

Beitrag von Montrose » 05.05.2018, 09:22

xxx
Zuletzt geändert von Montrose am 05.05.2018, 16:37, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: 22-48-22-48-182899 cheap nfl jerseys

Beitrag von Montrose » 05.05.2018, 09:24

Stop annoying us! We do not like your '#%&Q# spam. Are you schizophrenic? Your writing makes no sense at all. It is confused and stupid crap.

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Norbert von Thule
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Re: Eckball

Beitrag von Norbert von Thule » 05.05.2018, 15:08

1 x hätte doch auch gereicht, oder:)

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Re: Eckball

Beitrag von Montrose » 05.05.2018, 16:58

Was ist passiert? Ein Spamer schrieb in jeden treat Zeug rein. Ich habe den obigen roten Text überall dahinter geschrieben. Norbert löschte jetzt die Beiträge des Spamers und schob alle meine Repliken in diesen treat hier. Ich änderte alle meine Repliken bis auf eine in "xxx", weil ich nicht will, dass mein treat verhunzt wird. Leider kann ich die Beiträge nicht ganz löschen (kannst du es, Norbert... edit: dieses Problem hat der Veytaler Held mittlerweile gelöst ... dankeschön). Norbert ist womöglich verärgert, dass er so viel verschieben mußte. Aber da sollte man wie ein General und nicht wie eine Putzfrau denken.

military tutorial
1 x hätte doch auch gereicht, oder:)
Falsch gedacht. Der Feind drang an mehreren Orten ein, also mußte ihm an mehreren Orten begegnet werden. Wenn du eine Burg verteidigst, besetzt du ja auch nicht nur das Haupttor und was am Nebentor passiert ist dir wurst. Deine Burg wäre ratzfatz verloren.

Im Kampf muß man radikal denken. Die US-Army nennt es "strategy of annihilation". Tacitus nennt es "furor teutonicus". Clausewitz postuliert "es gibt keine strategische Reserve". Ich sage "ultimative Mobilmachung gegen das Böse". Alle diese Sätze meinen das gleiche: es gilt, energisch vorzugehen!

Norbert kam ein Gedanke, den ich zuvor längst auch hatte: im Moment stehen in den beiden ersten treats noch die Original-Beiträge des Spamers, um ihn von einer neuen Spam-Attacke abzuhalten. Denn wieso sollte er etwas Zerstörtes zum zweiten mal zerstören. Nun, ich vergebe die Note 2,5. Eine Idee hat Norbert gefunden, die andere Antwort ("hätte doch gereicht") muß er noch ein bißchen nachbearbeiten. Die Militärakademie stellt hohe Anforderungen an ihre Kadetten.


An den Spamer: Wir kennen deine Adresse und können deiner Mutti einen Rollstuhl besorgen. :twisted:
Zuletzt geändert von Montrose am 06.05.2018, 12:09, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Eckball

Beitrag von Montrose » 06.05.2018, 10:08

Gerade wurde ich mit der Johnny-Cash-Biographie fertig. Mit Musik hatte ich bisher wenig zu tun, außer eben sich wie alle anderen irgendwas reinzududeln. Ich bin vielleicht dreimal bewusst mit Musikern zusammengekommen - mit einem halte ich einen losen e-mail-Kontakt. Diese Szene ist eine andere Welt. Es erfordert unglaublich viel Fleiß und Übung, bis ein Künstler sein Instrument und seine Stimme beherrscht und dann ein Song wie selbstverständlich rüberkommt. Musikmachen ist eine ganz andere Liga als Musik nur zu hören. Um in nicht mehr ganz jungem Alter immer noch Neues zu erfahren, versuche ich seit einiger Zeit, Musik bewußter wahrzunehmen.

Johnny Cash war ein Eiferer, der kontinuierlich für seine Musik lebte. Ab den 70gern hätte er vielleicht einmal eine schöpferische Pause einlegen sollen. Er produzierte eine LP nach der anderen, ohne daß jemand diese hören wollte. Aber er war von Plattenfirmen und vor allem von permanenten Finanznöten getrieben. Er hatte eine große Anzahl Mitarbeiter, die er bezahlen mußte. Privat pushte er sich mit Drogen, um die vielen Auftritte zu verkraften. Es ist anzunehmen, daß er durch live-Auftritte mehr Eindruck hinterließ als durch die LPs. Liebesleben? Eigentlich ganz naiv. Heiratet die erste Liebe, merkt, daß es nicht paßt, findet in June Carter die richtige Frau. Weiter oben habe ich ihn als "Schwindler" bezeichnet. Er war sehr religiös unterwegs, hat das vielleicht auch geglaubt. Aber was die Menschen predigen und wie sie dann tatsächlich leben, das paßt meist überhaupt nicht überein. Dieses Missionars-Gedöns, ob in U.S.A. oder auch hier in Deutschland, geht einem tierisch auf die Nerven. Zum Glück hat GENESIS bzw. Phil Collins in dem Song "Jesus he knows me" ein herrliches Gegengift gesungen. Dazu gibt es auch ein Video im Internet.

Die Gegenwartskultur kann man zutreffend als Vollverblödung bezeichnen. Überall stehen Leute auf den Straßen mit diesen Kopfhörern, wo sie sich permanent mit Musik berieseln lassen. Das ist in etwa so, wie wenn man Kaviar frißt, bis man kotzt. Ein einzelnes Lied, sein Aufbau, sein Text, seine Botschaft wird bei diesem Massenkonsum nicht mehr gewürdigt. Daß "Battle-Rapper" KZ-Insassen verhöhnen, dabei selbst nie Gangster waren, sondern wie ein unreifes Nuckelbaby brav Jura als Studienfach gewählt haben, und solche Windgestalten einen Künstlerpreis bekommen, zeigt, daß sowohl die Künstler als auch die "Intelligenz" bzw. diejenigen, welche Kultur einzuordnen hätten, in ihrem Kopf statt Gehirn einen Hohlraum aufweisen. Romane und Filme. In einem anderen treat begeistert sich jemand für Vikings. Leider bin ich im real life auf Fans von Star Wars, Games of Thrones, Harry Potter gestoßen, die Monate oder Jahre damit zubrachten, diesen Scheiß anzugucken oder sogar zu lesen. Das Problem ist: Wenn man die Leute fragt, was ihnen daran so gefällt --- dann sind es die Effekte, die Skandale, dieses Wow. Der anthropologische Philosoph Max Scheler bezeichnete diese Begeisterungsfähigkeit für das Nur-Wuchtige als Mysterium tremendum .... eine Eigenschaft, die jedem Hund zukommt. Aber was ist mit der Botschaft? Was sollen denn diese Dinge über das Leben und den Menschen aussagen? Dieser ganze oberflächliche Quatsch führt schnell zu Langeweile. Deshalb mache ich mir auch keine Sorge, daß unsere jungen Leute in der Smartphone-, Facebook-, Videogeames-, Fantasie-World versumpfen. Denn nach zwei oder drei Jahren merken die geistig Fitteren, daß das alles nur dieser Stinkematsch ist, der üblicherweise aus einem Rinderhintern platscht. Die Erlösung ist wie wenn man die ganze Zeit Hamburger mit Ketchup frißt und irgendwann sagt: jetzt will ich mal ein richtiges Filet mit einem knackigen Salat dazu.

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Re: Eckball

Beitrag von Montrose » 13.05.2018, 21:28

Der "Tatort" heute war nicht schlecht. Er spielte im Schwarzwald. Passend zum Film hatte ich einen Waldhimbeergeist aus dem Schwarzwald parat, und trank für euch mit, da ich wohl zurecht annehme, ihr hattet keinen Waldhimbeergeist. Ich glaube, daß es im Schwarzwald noch unentdeckte Täler gibt, wo seit Jahrtausenden von der Außenwelt abgeschnitten Neanderthaler hausen. Vor fast 30 Jahren machten ein Schulkamerad und ich eine Reise durch den Schwarzwald mit dem Auto. Die Regel lautete: an einer Kreuzung immer der kleinsten Straße folgen. Und tatsächlich kamen wir in einer Waldschlucht bei einem düsteren Gasthof heraus. Da wir Hunger hatten, gingen wir hinein. Ein Mann in Waldkleidung saß mit einem ähnlichen Typen am Tisch und erzählte dem anderen, daß seine Frau abgehauen war. Wir bestellten ein Schnitzel. Anscheinend hatte die entflohene Frau des Gastwirtes ihm nicht gesagt, daß man das Fett in der Pfanne hin und wieder wechseln muß. Als junge Burschen merkten wir zwar, daß das Schnitzel irgendwie komisch schmeckte. Aber da wir selbst des Kochens unkundig waren, sahen wir die Folgen nicht voraus. Meine Güte, haben wir in dieser Nacht in die Wälder geschissen.

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Norbert von Thule
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Re: Eckball

Beitrag von Norbert von Thule » 14.05.2018, 16:58

Montrose hat geschrieben:Der "Tatort" heute war nicht schlecht.
?

Harald vom Staatsschutz lügt fürs Staatswohl, Wehrbauer Volkmar lügt fürs Volkswohl.
Neonazis erkennt man am Mittelalter, Mörder Thorsten ist mit einer Heimatschutzstaffeltätowierung markiert.

Bild
Kindermalerei: Wikinger gegen Asylanten

Bild
Ahnenstätte Irminsul
Sittengesetz Irminsul e.v.

1. Das Sittengesetz verlangt die Wahrung
der eigenen Ehre und Wertschätzung der
Ehre des Gleichgearteten und zu
Achtenden.

2. Das Sittengesetz verlangt
Standhaftigkeit und Mut zu jeder Zeit, zu
jedem Ort, Tapferkeit bis zum Tod,
Widerstand gegen alle Feinde des
germanischen Glaubens und der
germanischen Art.

3. Das Sittengesetz verlangt nach
Freiheit, um nach eigenem Gesetz und
Recht zu leben. Keine Weisung fremder
Art soll diese Freiheit beugen.

4. Das Sittengesetz verlangt
Selbstachtung und Wertschätzung der
eigenen Art und die von Menschen
derselben Art.

5. Das Sittengesetz verlangt den Einsatz
zur Wahrung und Mehrung der
germanischen Art, Wehrhaftigkeit bis zur
Todesverachtung gegen jeden Feind von
Sippe, Land, Volk.

6. Das Sittengesetz verlangt nach
Unversehrtheit, gebietet Streben nach
Gesundheit und Unversehrtheit des
eigenen Körpers ebenso wie die Wahrung
und Achtung des Körpers der
Gleichgearteten und zu Achtenden.
Bild
Zu Nazispruch verpflanzte Irminsul

Bild
Kleine Irminsulschnitzerei

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Keltische-Knoten- und Schwarze-Sonne-Schnitzereien

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Das Mal des Mörders

Bild
Heimatschutzstaffel-Logo

Bild
Heimatschutzstaffel-Tätowierungen

Bild
Heimatschutzstaffel-Neonazis

Bild
Webrecherche "Heimatschutzstaffel"
Heimatschutz-Staffel
Die Heimatschutz-Sstaffel (auch Heimatschutz-Nation) (HSN) sind eine neonazistische Vereinigung, die 1986 von Wollin Shorte und Stan Torret in Dallas, Texas, gegründet wurde.
Quelle: https://de.wiki.org/wiki/Heimatschutzstaffel (Seite nicht abrufbar)
Heimatschutz-Staffel: Die neuen Nazis?
Über Heimatschutz-Staffel ist wenig bekannt, dabei arbeitet die Extremistengruppe längst grenzüberschreitend. Die Neonazis sind gefährlicher als …
Quelle: https://www.neuezeit.de (Seite nicht abrufbar)

Einziger Lichtblick: Die Staatsanwältin ist bekennender Veytal-Fan, s. Pferdekopf auf der Fensterbank

Bild

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Re: Eckball

Beitrag von Montrose » 14.05.2018, 22:46

Also gleich mal vorab, ich hab mit Neonazis nichts zu tun. Daß ich die Landschaftsbilder toll fand, damit werde ich aber wohl nicht durchkommen. Ich fand die Charaktere in sich schlüssig.

Harald vom Staatsschutz lügt fürs Staatswohl,

Ist das denn so unplausibel? Seit dem Schmöker "Der Baader Meinhof Komplex" von Stefan Aust weiß man, daß der Verfassungsschutz als agent provocateur auftrat. Beim aktuellen NSU-Fall gibt es auch Ungereimtheiten. Die Tatort-Autoren haben nur das in den Krimi gepackt, was viele Menschen ohnehin schon vermuten.

Wehrbauer Volkmar lügt fürs Volkswohl.

War das der Bärtige mit dem Zopf? Ich fand diese Gestalt faszinierend. Naiv; patriarchalisch; der Wunsch, das Richtige zu tun; aber völlig überfordert. Der in dem Film erwähnte Stadt-Land-Kontrast. Stadt = Symbol für kompliziert, unüberschaubar, Land = Symbol für einfache und heile Welt. Das ist die gleiche Idee wie wenn der Country-Star Hank Williams "Countryboy will survive" singt (weiter oben hatte ich das mal verlinkt.) Die Schlußszene, in denen die weißen Siedler selbst auf die Flucht gehen. Ich empfand das als starke Bilder mit Tiefsinn.

Das ist doch das Problem, daß jeder meint, er sei auf der richtigen Seite, und gar nicht merkt, wenn er völlig daneben liegt. Wie soll er auch, da er für die Propaganda bzw. seine Akzeptanz Versatzstücke der Normalität aufgreift, die ihn zu dem Gedanken verleitet, er sei normal.

Ich verachtete Rechtsradikale lange Zeit mehr als Linksradikale, weil Rechtsradikale opernhafter und somit verlogener auftreten. Irgendwann kam mir aber der Gedanke, daß Linksradikale nicht weniger verlogen, sondern einfach nur unbegabter sind, Opern aufzuführen. Linksradikale empören sich immer so schnell, weil ihnen die schönen Worte ausgehen und sie nur noch Hmpmpfmpf sagen. Wenn man sich die Texte der RAF anschaut, kriegt jeder Deutschlehrer ganz unabhängig vom Inhalt einen Heulkrampf.

Neonazis erkennt man am Mittelalter,
Ach nööö, wieder diese pöhsen Klischees. Die armen Mittelalter-Fans, die da mal wieder in die falsche Schublade geschoben werden.
Mich würde allerdings interessieren, wofür die Mittelalter-Szene stattdessen einsteht.


Es wäre eine historische Studie wert, herauszufinden, inwiefern die Abkömmlinge mittelalterlichen Adels in den Offizierscorps des Zweiten Weltkriegs hineinreichen. Vielleicht wurden Ritter ja tatsächlich Nazis.

Ich weiß nicht, warum heute so viele "anständige Bürger" mit Vollglatze und Totenkopftätowierungen rumlaufen und sich an düsteren Sounds oder womöglich an diesen KZ-Verhöhnern Kollegah ergötzen. Vielleicht gibt es in Deutschland mehr Neonazis als gedacht, nur merken die gar nicht, daß sie Neonazis sind.

Sittengesetz Irminsul e.v.
Lieber Norbert, Du zitierst und zeigst Bilder. Aber das kann zweideutig sein. Was willst Du denn damit sagen?

Diese Sittengesetze sind völliger Schwachsinn. Dennoch kann man sich vorstellen, daß Rechtsradikale solch einen Unfug schwurbeln.

Die Germanen und die Irmimsul haben mit Nazis überhaupt nichts zu tun ... aber erklär das mal einem Nazi. Die Reichsidee der Nazis widerspricht diametral germanischen Freiheitsvorstellungen. Was Himmler und Konsorten machten, ist völlig verschiedene Konzepte so lange durch den Fleischwolf zu drehen, bis irgendeine Pampe rauskam.

Bevor mir jetzt alle zustimmend zunicken: dieser ganze moderne Fantasie-Quatsch dreht auch alles durch den Fleischwolf und auch dort kommt irgendeine Pampe raus. Die Frage ist doch, ob der moderne Mensch intellektuell überhaupt noch in der Lage ist, zumal wenn er von Bildern, Zitaten, Computeranimationen und Emotionen zugemüllt wird, Sachverhalte klar zu unterscheiden.
Heimatschutzstaffel
Tja, und ich mache oben ein tutorial zu homeland defence. Ist ja alles nur Satire und Spaß.

Das Verbrechen der Heimatschutzstaffel besteht darin, daß sie das Gewaltmonopol des Staates nicht anerkennt. Wobei diesbezüglich die Vorstellungen zwischen U.S.A. und Deutschland ziemlich auseinandergehen. In Deutschland würde solch eine Organisation verboten, in den U.S.A. nicht.


Edit: Jetzt kapier ich das erst. Mit dem Hinweis, daß die website nicht erreichbar ist, entlarvt Norbert dies als Fake. Ja und? Ich war zunächst erstaunt, daß die ARD auf eine tatsächlich bestehende Organisation Bezug nimmt. Oder gab es diese Organisation mal und wurde gesperrt (ich recherchiere da jetzt nicht im Netz rum und hinterlaß Spuren).

Hahaha, Montrose so blöd und fällt auf einen Fake rein. Andersrum wird ein Schuh drauß. Mehr schreiben = bessere Verständlichkeit.

Aber was ändert das? Eigentlich gar nichts. Ich muß an meinem Text nichts ändern. Wenn einer einen Roman über die Mumpfstrudler Ritter schreibt, und es diese Mumpfstrudler gar nicht gibt, dann heißt das ja nicht, daß es keine Ritter gibt. Hm. Aber wenn es keinen Luke Skywalker gibt, heißt daß ja dann auch nicht ....
Dieser Analogieschluß wäre ein Denkfehler. Die Fiktionalisierung in Propaganda aber auch in der Werbung ändert nichts daran, daß es eine Wirklichkeit gibt. Wenn das Auto, das in der Werbung noch jede Bergsteigung erklomm, ständig in der Werkstatt steht, dann ändert die Werbung nichts daran, daß es eine Scheißkarre ist. Oder aber das Auto funktioniert tadellos. Das Abgebildete kann ein Fake sein oder zutreffen. ... Ich halte den Tatort für gut, weil ich persönlich davon ausgehe, daß es solche Gruppierungen - wenn auch mit anderem Namen - mit ähnlichen Erkennungszeichen und Weltanschauungen (z.B. germanische Medizin) tatsächlich gibt. Auch wenn die Details im Tatort erfunden sind, spiegelt dieser Tatort ein bestimmtes Milieu zutreffend wider.




Monopolstellung des Staates... hättet Ihr gedacht, daß so ein langweiliges Thema dahintersteckt. Oder hättet Ihr eher ein spannenderes Thema der Art "Ist Gewalt gut oder böse?" erwartet? Hm. Bundeswehr, echte Waffen, Landesverteidigung - also beanspruchen wir doch einen Boden und ein in sich geschlossenes Volk zu sein, denn sonst würden wir die Grenzen aufmachen und die Bundeswehr abschaffen (Clausewitz: Der Verteidiger ist der Aggressor.). Ein heißes Eisen, das Politiker zu umgehen versuchen. Die Einsätze in Afghanistan waren natürlich nur "humanistisch". Und Ursula von der Leyen erinnerte sich an die Hippies - make love not war -, als sie Kindertagesstätten bei der Bundeswehr ausbaute. Die Bundeswehr ein großer Sozialpädagogen-Verein?

Der Deutsche setzt sich mit diesen Dingen ungern auseinander. Stattdessen spaltet er sich auf. In Videospielen darf er mal so richtig die Sau rauslassen. Aber im echten Leben alles Sonnenblümchen. Nunja, in den Weltkriegen war es dann doch andersrum. In Videospielen sang Marika Röck "Ich brauche keine Millionen" und im echten Leben marschierten deutsche Soldaten in Polen ein. Dieser Unterschied läßt euren Ethik-Lehrer Luftsprünge machen. Nanana, fragt er, Gesinnungsethik oder Handlungsethik?
Einziger Lichtblick: Die Staatsanwältin ist bekennender Veytal-Fan, s. Pferdekopf auf der Fensterbank
Die hatte nur eine Nebenrolle.


Also ich fand diesen Tatort anregend.


Nach so viel Text habt Ihr zur Entspannung einen Film verdient. Na, was wird es wohl sein? :D https://www.youtube.com/watch?v=G54J4Imb2ss

Montrose
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Re: Eckball

Beitrag von Montrose » 19.05.2018, 19:23

Ich frage mich, ob Leute, die sich intim rasieren, nicht auch Neonazis sind. Denn diese Menschen geben sich nicht damit zufrieden, daß sie sich schon andernorts von einem Schimpansen unterscheiden. Sie müssen den Vorgang der Enthaarung noch weiter voran treiben, um für sich einen vermeintlich evolutionären Vorteil zu postulieren.

Früher war alles einfacher. Wenn man jemanden nicht in seiner Wohnung haben wollte, sagte man "Sorry, du bist ein netter Kerl. Aber ich hab jetzt einfach keine Zeit für dich, muß noch was erledigen." Das gefiel dem anderen vielleicht nicht, aber es war höflich, niemand verlor sein Gesicht.

Heute gibt es anscheinend nur zwei Möglichkeiten. Entweder man sagt dem anderen "Bleib draußen, du stinkst." Und dann ist der andere zu recht beleidigt. Oder man läßt ihn rein, weil man nicht unhöflich sein will. Ein einfaches "Nichts für ungut, aber das ist meine Wohnung." wäre der richtige Weg. Warum geht ihn niemand? Grundgesetz Artikel 14, Absatz 1 "Das Eigentum wird gewährleistet." Absatz 2 "Eigentum soll der Allgemeinheit dienen." Dies rechtfertigt, daß wir Steuern und Sozialabgaben leisten müssen. Aber wer ist eigentlich die Allgemeinheit? Etwa die ganze Welt? Merkel hat in ihrem Amtseid geschworen: "„Ich schwöre, dass ich meine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen...werde." Ist Frau Merkel ein Neonazi? Absatz 3 "Eine Enteignung ist nur zum Wohle der Allgemeinheit zulässig. Sie darf nur durch Gesetz oder auf Grund eines Gesetzes erfolgen, das Art und Ausmaß der Entschädigung regelt."

Keine Enteignung, noch weniger eine Entschädigung kommen im modernen Deutschland-Mythos vor, weil wir anscheinend Super-Menschen sind. Ist womöglich ganz Deutschland Nazis? Denn die moderne Ideologie geht so: alle deutschen Kinder machen Abitur, und um dies zu erreichen, werden alle anderen Schulformen abgeschafft und womöglich weniger leistungsfähige Deutsche zu autistischen Genies a la Rainman (Dustin Hofmann) erklärt. Wenn aber alle einfachen Tätigkeiten nicht mehr von Deutschen ausgeführt werden, da alle Deutschen Professoren und Nobelpreisträger sind, können diese Tätigkeiten ja dann von Immigranten ausgeführt werden. Deutsche und Immigranten kommen sich überhaupt nicht ins Gehege. Ist das nicht wunderschön.

Hm. Wer findet den Fehler..... Irgendwie ist es unseren Politikern gelungen, so ein klitzekleines bißchen rassistisch zu sein, ohne deshalb als Neonazis zu gelten. Leute, es kommt anscheinend gar nicht darauf an, ob jemand ist oder nicht ist. Es kommt darauf an, wie es nach außen hin ausschaut. Wenn Ihr euch einen ökologischen Kaschmir-Pullover anzieht und Karotten aus biologischen Anbau mampft, dann seid Ihr natürlich keine Neonazis. Versprochen!

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Re: Eckball

Beitrag von Montrose » 21.05.2018, 21:19

Auweia, jetzt kommt der neue Tatort. Wenn ich darüber was schreibe, springt wieder dieser Raubritter aus dem Gebüsch und haut mir eins auf die Mütze.

Den Nachmittag habe ich im Wald verbracht und tatsächlich nach etlichen Fehlversuchen den richtigen Weg gefunden. Nur mit einer vergrieselten google-maps-Karte und ohne smartphone. Das schärft meinen Orientierungssinn und meine Instinkte. The German Rambo sozusagen.

edit: der Tatort ist laaangweilig.

edit: der Krimi nach dem Tatort ist auch langweilig. Immer irgend so ein Beziehungsmüll. Ich denke, da sind die Frauen schuld. Wenn es mal richtig kracht und rummst, dann werden die hysterisch. Also zeigt das Fernsehen nur noch so einen seichten Quatsch. Fernsehverbot für Frauen würde die Krimis sicherlich spannender machen. Also sagt mal euren Partnerinnen, sie sollen zur Crime-Time statt fernsehen Socken stopfen - und dann schreibt ihr dem ARD, daß sie jetzt wieder richtige Krimis senden können.

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Re: Eckball

Beitrag von Montrose » 26.05.2018, 00:30

Die schwedische Akademie kann wegen eines Mißbrauchsskandals dieses und nächstes Jahr den Literaturnobelpreis nicht vergeben. Ich fände es eine schöne Geste, wenn wir diese Aufgabe übernähmen. Dann können die Schweden in Ruhe ihre Probleme lösen und bei uns wird dann vielleicht wieder mehr gelesen.

Wen schlagt ihr als Literaturnobelpreisträger 2018 vor?

Könnte man ja beim nächsten Mittelalterfest eine schöne Zeremonie draus machen. So mit Ritterschlag und Buttermilch über den Kopf.

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Re: Eckball

Beitrag von Montrose » 27.05.2018, 21:04

Im heutigen Tatort kamen Pinguine vor. Ein als Krimi getarnter Tierfilm. Sehr sympathisch. Wußtet ihr schon, daß man früher Ritter die "Pinguine des Nordens" nannte? Weil sie auch watscheln und eine lange Nase haben.

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Re: Eckball

Beitrag von Norbert von Thule » 28.05.2018, 17:06

Du verwechselst da was, s. Bild, links: Pinguin - rechts: dunkler Ritter

Bild

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Re: Eckball

Beitrag von Montrose » 30.05.2018, 20:20

Heute morgen war der Briefkasten wieder voller Werbung. Ich fragte mich: du hast doch alles, was fehlt dir eigentlich noch im Leben? Dann dachte ich, ein sprechender Saugroboter.

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