Eckball

Was geht außerhalb vom Mittelalter?
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Montrose
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Re: Eckball

Beitrag von Montrose » 18.05.2020, 21:08

Das RKI rechnet mit dem "seriellen Intervall", das ein Erkrankter braucht, um den nächsten krankzumachen, 4 Tage.
Inkubationszeit 5 Tage oder 4 Tage serielles Intervall ist 1 Tag Unterschied. Wegen einem Tag Unterschied ist das ganze Modell falsch?
"Wirkungsverzug" (?)
Es geht darum, dass jemand nach Verbot von Großveranstaltungen noch erkranken kann, wenn er sich vor dem Verbot einen Virus geholt hat.



Welche andere plausible Erklärung hast du, dass es erst zu einem steilen Anstieg der Erkrankungen kam und diese dann nachließen?
Zuletzt geändert von Montrose am 18.05.2020, 23:09, insgesamt 2-mal geändert.

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Norbert von Thule
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Re: Eckball

Beitrag von Norbert von Thule » 18.05.2020, 22:09

Dein "Wirkungsverzug" ist ein serielles Intervall.

Wenn es noch um die Kurve geht (und nicht um ethische Befindlichkeiten), zeigt der unverminderte Anstieg nach dem dem 13. März im 2. seriellen Intervall bis zm 17. März, dass die Maßnahme des 9. März deren "Wirkungsverzug" nach dem 1. seriellen Intervall bis zum 13. März abgefeiert ist, keine Wirkung erzielt hat.
Es geht darum, dass jemand nach Kontaktsperre noch erkranken kann, weil er sich vor der Kontaktsperre einen Virus geholt hat.
Okay, der kann dann aber nach der Kontaktsperre nicht noch den nächsten anstecken. Und genau das zeigt die Kurve beim Verbot von Großveranstaltungen. Ich will hier nicht mutmaßen, ob das Verbot wirksam war, aber die Kurve zeigt das nicht. Und du machst da einen Denkfehler, indem du die Zeitspanne des seriellen Intervalls mit Inkubationszeit plus Wirkungsverzug verdoppelst, um die Maßnahme als Auslöser des Kurvenabstiegs zu rechtfertigen.

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Re: Eckball

Beitrag von Montrose » 18.05.2020, 22:52

Okay, der kann dann aber nach der Kontaktsperre nicht noch den nächsten anstecken.
Das ist richtig.
Und du machst da einen Denkfehler, indem du die Zeitspanne des seriellen Intervalls mit Inkubationszeit plus Wirkungsverzug verdoppelst,
Okay.
zeigt der unverminderte Anstieg nach dem dem 13. März im 2. seriellen Intervall bis zm 17. März, dass die Maßnahme des 9. März deren "Wirkungsverzug" nach dem 1. seriellen Intervall bis zum 13. März abgefeiert ist, keine Wirkung erzielt hat
Wenn man annimmt, dass die nächsten Großveranstaltungen erst am Wochenende zum 14/15. März waren und sich erst dann die Verordnung auswirkte, dann würde man in ein Zeitfenster vom 18./19.März kommen, was mit einem leichten Nachlassen der Erkrankung am 22./23.3. = Infektion am 18./19. korrespondiert. Mir ist klar, dass der 22.3. ein Sonntag war und am 23.3. Nachmeldungen kamen ... so dass allenfalls ein leichter Effekt über mehrere Tage 22./23./24. ausgemittelt auftritt.

Durch diese Konstruktion wäre die Annahme, es zeigt sich doch ein Effekt des Verbots, vielleicht doch zu retten.
Ich will hier nicht mutmaßen, ob das Verbot wirksam war, aber die Kurve zeigt das nicht.
Das ist aber schlecht. Es wäre schon wichtig, nachweisen zu können, was zu einem Nachlassen der Epidemie geführt hat. Denn sonst kann man daraus keine Schlüsse für die Zukunft ziehen.

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Re: Eckball

Beitrag von Montrose » 19.05.2020, 04:33

Nachtrag: Die Schließung der Schulen und Kitas könnte auch etwas bewirkt haben. Das Datum ist näher an dem angenommenen Kurvenknick dran.

Probieren wir doch eine andere Herangehensweise: Wir suchen in dem Diagramm die Zeitpunkte, in denen sich etwas ändert. Dann rechnen wir vier Tage "serielles Intervall" zurück und gucken, ob da etwas passiert ist. Wenn du Zeit und Lust hast, kannst du den Job machen. Ich schau heute Abend wieder rein.

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Re: Eckball

Beitrag von Montrose » 22.05.2020, 12:07

Ich war zum ersten Mal seit langer Zeit wieder im Wald und treffe auch wieder Leute.
Ich hab heute meinen aufgebrauchten Vorrat Spezialhonig nachgefüllt. Viele hatten ja so ihr Zaubermittel --- ein Bekannter aß zum Beispiel jeden Tag ein Stück Zitrone. Bei mir war es Honig.

Abgeschossener Pfeil
Wenn Einschränkungen politisch geboten erscheinen, dann werden sie durchgeführt. Basta. Es wäre lächerlich, wenn da jeder Fridolin Virologe oder Hobby-Kanzler spielt.

Irgendwann werden die Einschränkungen aufgehoben, und dann ist auch dies ein Pfeil, der einmal abgeschossen weiter fliegt.

Die Versuche, ein offensichtliches Phänomen zu leugnen, Ursache-Wirkung weg zu philosophieren oder irgendwelche finsteren Verschwörungen anzunehmen bereitet mir insofern eine gewisse Freude, weil es zeigt, dass eine Anzahl Menschen im Jahre 2020 gar nicht viel anders tickt als die Menschen im Jahre 1220 oder im Jahre 1220 v. Chr.. Die Kirche hat diese Marketing-Chance ein bisschen verschlafen. Da schickt der Herr mal eine Plage, und kaum ein Pfaffe weiß es zu nutzen. Als Strafe, als Memento mori (Gedenke des Todes), als Aufruf zur Freude im Angesicht der Endlichkeit oder als plumpes Der Herr wird's schon richten. Fehlanzeige. Klar, wenn die Kirchenleute nur noch eine Filiale der GRÜNEN sind, dann geraten sie mit dem Herrgott ein bisschen aus der Übung.


Ein dickes Lob an all jene, welche "disciplina" einhielten. Und auch ein Gruß an all jene, die aus unerfindlichen Gründen die Lese-Zahlen hochgejagt haben.
Good morning, peoples, this is the Montrose Veytal-Show featuring N.. Looking outside - the weather is fine. 8)

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Re: Eckball

Beitrag von Montrose » 31.05.2020, 09:36

Und jetzt? Alles wie zuvor.
Was haben die Leute daraus gelernt? Gar nichts.
Jetzt hopsen sie halt alle wieder durch die Gegend.


הֲבֵל הֲבָלִים אָמַר קֹהֶלֶת הֲבֵל הֲבָלִים הַכֹּל הָבֶל

Habel Habalim Amar Cohälät Habel Habalim Hacol Habäl.
Eitelkeit der Eitelkeiten, spricht der Prediger, Eitelkeit der Eitelkeiten, alles ist eitel.



https://www.youtube.com/watch?v=HF5XmrnmctE

Das hält mich natürlich nicht davon ab, heute Mittag selbst durch die Gegend zu hopsen.

Sowas machten die Feinde der Ritter https://www.youtube.com/watch?v=Vt7Gs2EIR-E

Heute: Turmhügelburg (Motte) und Spargel-Essen.

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Re: Eckball

Beitrag von Montrose » 01.06.2020, 15:48

Die Turmhügelburg, die ich mir gestern angeschaut habe, stammt aus dem 12. Jahrhundert. Sehr malerisch gelegen. Unten eine Kirche jüngeren Datums. Dann ein Fluss, über den eine kleine Brücke führt, dann direkt in den Wald ein steiler Pfad nach oben. Darüber das grüne Zelt der Bäume. Die Burg nur ein Turm (mögliche Nebengebäude sind verschwunden), an drei Seiten von abfallendem Gelände umgeben. Klar, das ist der künstlich angelegte Erdhügel, den man für eine Motte bzw. eine Turmhügelburg aufschüttet. Es ist schon merkwürdig, wenn die eigentliche Wohnung 15 Meter über dem Boden anfängt und pro Stockwerk nur 73 m² hat. Und jeden Tag rauf und runter steigen. Das Essen wurde wohl über ein Seil nach oben gezogen.

Kirche. Später kamen wir an einer Wallfahrtskirche vorbei. Da muss ich mich schlau machen, ob diese Wallfahrtskirchen als Gegenpropaganda zur Reformation gestiftet wurden oder schon früher bestanden. Im Kirchlein unter der Turmhügelburg war die Bibel auf dem Altar beim Turmbau zu Babel aufgeschlagen. Was hat diese Geschichte mit Pfingsten zu tun? Nun, beim Turmbau zu Babel fingen die Menschen in verschiedenen Sprachen zu reden an, was sie auseinander brachte. Sozusagen als Strafe durch Gott, weil der Turmbau überheblich sei. Historisch korrekt ist das natürlich nicht. Die Juden waren nur neidisch, dass die anderen so etwas bauen konnten. Zu Pfingsten redeten die Leute wieder mit "verschiedenen Zungen", aber dieses Mal diente es der Einigung der christlichen Gemeinde. Ich vermute, darin hat der Pfarrer, welcher die Bibel beim Turmbau zu Babel aufschlug, den Zusammenhang gesehen. Wie eine Art Zauber, bei dem ein Mittel erneut angewandt das Vorangegangene aufhebt oder sogar ins Gegenteil verwandelt.

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Was neuerdings völlig bekloppt ist: Wenn man für ein Buch oder Film eine grobe Inhaltsangabe sucht, worum es geht, dann bieten die im Internet oft keine kurze Zusammenfassung, sondern die Geschichte wird ausführlichst nacherzählt. Das ist nervig und führt dazu, dass man sich das Original nicht mehr anschaut.

Skulpturenpark & co: Ich hoffe, dass es bald wieder richtige Mittelaltermärkte mit richtigen Rittern und Schwertkämpfern und Händlern usw. gibt. Ich gestehe dieser Art von Veranstaltung durchaus einen kulturellen Wert zu.

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Re: Eckball

Beitrag von Montrose » 02.06.2020, 09:26

https://www.welt.de/vermischtes/live206 ... krise.html

Laschet sorgt sich um die Spaltung der Gesellschaft nach der Corona-Krise.

Das erste Problem ist: hinter der Bühne werden anscheinend Milliarden Euro an andere EU-Länder verschoben. Was deutsche Politiker nicht verstehen: für dieses Geld muss irgendein dummer Deutscher jeden Tag 8 bis 10 Stunden an einer Maschine stehen oder im Büro hocken. Vor allem nachdem Italien, von wo die Seuche kam, die Deutschen beschimpfte* (ich weiß beim besten Willen nicht warum), sollte der Deutsche endlich aufhören, den verständnisvollen Papi zu spielen. Für die Papi-Rolle haben wir zu wenig Ressourcen. Deutschland ist kein Papi. Deutschland ist ein alter verdatterter Großvater in Unterhosen, der sich nicht mal eine richtige Bundeswehr leisten kann.

*Quelle: https://www.zeit.de/wirtschaft/2020-04/ ... t-eu-bonds


Das zweite Problem: Abgaben (Steuern, Sozialbeiträge) sind in Deutschland bereits so hoch, dass man für Notfälle eigentlich nicht mehr erhöhen kann. Laschet schwafelt über Leute, die doch wg. gesichtertem Einkommen gut durch die Krise gekommen seien. Als ob jetzt ein paar Millionen fette Kapitalisten mit rauchender Zigarre da stünden und an den Reifen ihres Rolls Royce pinkeln. In Wirklichkeit bleibt vom Brutto wenig Netto übrig. Und für private Vorsorge, wenn jemand z. B. krank wird oder sonst was passiert, bleibt auch fast nichts übrig. Anstatt dass der Bürger genug hat, um sich selbst Sicherheiten aufzubauen, wird er dermaßen abgezockt, dass er am Ende in einer Art Staatssozialismus landet. Meine Befürchtung: Corona wird zum Anlass genommen, den Mittelstand vollends auszubluten. Aber ohne Mittelstand bricht der Konsum ein, die Abwärtsspirale beginnt.


Laschet: "Die Städte und Gemeinden hätten durch den Wirtschaftseinbruch infolge der Pandemie massive Ausfälle bei der Gewerbesteuer."
Ja, mein Freund, aber das Problem sind nicht die Städte und Gemeinden, sondern die Firmen, die keine Gewinne mehr machen. Merkst du was? Du konzentrierst dich auf das Unwichtige und redest am Wichtigen völlig vorbei. Die Firmen schaffen Arbeitsplätze und erwirtschaften das Geld, nicht die Städte und Gemeinden. Deshalb muss man den Firmen helfen.


Laschet: "Zugleich seien sie [Städte und Gemeinden] es, bei denen jetzt die „sozialen Folgekosten“ der Krise landeten."
Die Folgekosten entstehen gar nicht erst, wenn die Wirtschaft Arbeit und Bezahlung bieten kann. Da setzt einer den Hebel am völlig falschen Ende an.
Klar, das hätte den Nobelpreis in Wirtschaftswissenschaften verdient, wenn Deutschland einen inländischen Wirtschaftskreislauf hinbekommen könnte, ohne dass man bei den Chinesen unter Sklavenhalterbedingungen Waren produzieren lässt. Friday for Future ist in etwa so, wie wenn man im alten Rom eine Tierschutzorganisation für die armen Löwen in der Arena gegründet hätte, aber sich die Gladiatoren weiterhin umbringen. Das derzeitige System ist weder stabil noch human. Visionäre für eine bessere Zukunft... Fehlanzeige! Ist viel zu kompliziert, da findet sich schon gar kein Hirn mehr, das solche Dinge denken könnte.


Laschet hatte anscheinend wieder mal seine Lala-Lächel-Phase, in der er irgendetwas in die Kamera sagen musste. Ich erkenne hier kein Verstehen von volkswirtschaftlichen Zusammenhängen. Er hat nicht begriffen, dass er als Kanzlerkandidat unten durch ist. Deshalb biedert er sich nach wie vor mit Sprechblasen an, sucht irgendein populistisches Thema, macht sein barmherziges Gesichtchen. Wenn er es begreifen würde, wäre er frei, etwas Sinnvolles zu tun.

Nach Corona kommen die Politiker. Und DAS macht dem normalen Bürger angst, dass diese abgehobenen Propagandisten seine Lebensgrundlage zerstören.

Laschet: Auch Armin Laschet (CDU), potenzieller Kanzlerkandidat der Union, hat das Wahlkampfpotenzial, das in einer Bonuszahlung für alle Eltern steckt, zügig erkannt und die Angebotssumme für sein eigenes Bundesland, Nordrhein-Westfalen, kurzerhand auf 600 Euro verdoppelt.
Quelle: https://www.welt.de/politik/deutschland ... folge.html

Super .... und wer bezahlt das? Der Steuerzahler bekommt geschenkt, was er vorher einbezahlt hat.
Eine kleine Frage: Haben eigentlich auch Alleinstehende bzw. Personen ohne Kinder ein Lebensrecht? Ich meine, es gibt für Familien doch schon Kindergeld, Steuererleichterungen. Oder anders formuliert: Muss man die Unterstützung des Bürgers unbedingt mit einem Fortpflanzungsanreiz verquicken?

Banging For Government statt Friday For Future? ..... mad world ....

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Re: Eckball

Beitrag von Montrose » 05.06.2020, 10:00

Ich würde gerne mal was anderes schreiben als diesen Politkram. Aber hier regnet es nur.


Vielleicht sollte man bei folgendem mal nachhaken.
Es war der Tag, an dem sich unser Zauberer Magus Antonius angeboten hat
Soweit ich das von den Bildern und Hörensagen kenne, gibt es auch noch weise Frauen im Umfeld der Veytaler. Zumindest 2 müssten das sein.
Ich bin ja eher so mit Hexen und Geistern. Vielleicht bestünde deshalb mit denen eine bessere aurale Affinität als mit dem Zauberer.
Aber wahrscheinlich wollen sie ihre Geheimnisse nicht preisgeben. Würde ich mit meinen auch nicht tun. In den falschen Händen viel zu gefährlich.
BildBildBildBild

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Re: Eckball

Beitrag von Montrose » 18.06.2020, 06:28

In WELT online wird behauptet, nach der Krise würden die Vermögen nicht mehr wie früher ansteigen.

In gewisser Weise ist das eine unsinnige Behauptung. Warum? Nun, die Ressourcen sind ohnehin begrenzt, so dass ein Wachstum ins Unendliche in jedem Fall ausgeschlossen ist. Die Vermögen z.B. in Form von Bauland können nicht soweit steigen, dass jeder 1 Mio Hektar besitzt, weil es überhaupt nicht so viel Land gibt. Es sei denn, man erschließt den Mond oder den Mars oder fliegt mit Raumschiff Enterprise in ferne Galaxien.

Das Problem ist also nicht der (mangelnde) Anstieg von Vermögen. Das ist ja das, was der Kapitalismus nicht begreift. Zum einen sind die Ressourcen begrenzt. Deshalb geht es nicht um Anstieg, sondern um (gerechte... was auch immer gerecht ist) Verteilung. Zum anderen brauch ich aber auch keine 5 Autos oder 1000 Edelkugelschreiber oder 20 Mäntel. Der Markt ist ja irgendwann gesättigt, so dass man fragen muss: Wozu soll das Vermögen überhaupt ansteigen? Was machen die Leute denn damit, wenn sie mehr Vermögen haben? Kommt da irgendetwas Nützliches dabei raus?

Neulich hieß es, durch den Lockdown und der daraus folgenden Verarmung stürben viele Leute (über 400.000), weil mangelnder Wohlstand die Lebenszeit verkürze. Meine Frage wäre: Darf ich bitte den Namen und die Adresse einer der 400.000 haben? Bei Corona-Toten hat man ja auch Name und Adresse. Dann müsste man doch von den Wirtschaftsopfern auch Name und Adresse nennen können. Wenn man das nicht kann, dann ist die gesamte Behauptung Unfug. Und dann hätte ich noch die genaue Todesursache der Wirtschaftsopfer. Und, böse wie ich bin, wüsste ich auch gerne, warum heutzutage jeder kleine Angestellte zweimal im Jahr eine Fernreise macht. Armut sieht irgendwie anders aus. Wenn unser Leben nur im Überfluss funktioniert, dann ist das keine besonders tragfähige Konstruktion.

Wie ich schon einmal gesagt habe: ein Großteil unserer "Eliten", seien das jetzt Politiker, Wirtschaftsbosse, Journalisten oder andere Möchtegern-Denker sind ziemlich planlos unterwegs. Was ist das Staatsziel? Wofür ist dieses Land da? Aktionismus an allen Fronten anstatt sich mal ganz ruhig zu fragen: Was brauchen wir, was wollen wir, wie muss man die vorhandenen Mittel dafür verteilen? Bildung ... ist auch wieder so ein Thema. Es gibt da einen gewissen Widerspruch. Die Lehrer bringen den Kindern viel bei.... aber die Lehrer sind doch selbst nur Lehrer geworden. Die haben nichts erfunden, kein Medikament entwickelt, kein Patent erworben, keinen Roman geschrieben, kein Lied komponiert, keine Goldmedaille gewonnnen ... wenn ich Schülern etwas einhämmere, dann sollte es doch irgendein strahlendes Vorbild geben, an dem man zeigen kann: Dafür lernst du! Aber wenn sich das nur im Kreis dreht und die Kinder eine Menge Wissen haben, ohne zu wissen, wozu sie es haben... was ist dann der Sinn davon?

Wir sollten mal mit diesem Aktionismus aufhören und uns lieber fragen, wohin das alles führen soll.

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Re: Eckball

Beitrag von Montrose » 21.06.2020, 15:22

Bekanntlich strahlt Stuttgarts Innenstadt den Charme eines Tatort-Krimis aus den 70gern aus. Wer zufällig mal nach Stuttgart kommt und ein bisschen einsames Grün sucht: hiermit ein Wandertipp. Straßenbahn Ausstieg Degerloch. Wenn ihr Richtung Ortschaft geht, erwartet euch eine Hendl-Burg. Find ich gut. Läuft man in die entgegengesetzte Richtung (von der Innenstadt kommend in Fahrtrichtung rechts - da läuft man aber eine Rampe rückwärts zur Fahrtrichtung gewandt hoch, so dass es links ist), vielleicht 200 m geradeaus, erst vorbei an einem linksgelegenen Bürogebäude, und bevor es stark abwärts ginge, den Weg links nehmen und von dort immer geradeaus bis zum Dornhaldenfriedhof. Vor dem Friedhof rechts halten, nicht in den Friedhof rein. Was gibt es auf dieser Strecke zu sehen? Wald, ein paar Stuttgarter Jogger, einen Teich und das Garnisonsschützenhaus. Nicht begehbar, aber ganz niedlich. Wo heute der Friedhof ist, hatten die Soldaten das Schießen geübt. Irgendjemand hat auch noch Hölderlin-Gedichte aufgehängt. Bei einem naheliegenden, holzvertäfelten Turm konnte ich den Zweck nicht rausfinden. Den Friedhof rechts umgehen und in den nächsten Friedhof rein, ihn durchlaufen, dem Schild "Seilbahn" nachlaufen. Mit der Seilbahn - ein mit Seilen gezogenes Schienenfahrzeug - könnte man runterfahren. Ich bin den Weg links neben der Bahn runter gelaufen. Der Weg hat oben Lampen. Als ich vor der Wahl stand, den Lampen zu folgen oder links abzubiegen, bin ich links abgebogen. Was gibt es dort? Wald, ein paar Stuttgarter Radfahrer und rechts eine steil abfallende Waldböschung. Der Höhenunterschied zwischen Stadt und Anhöhe beträgt über 200 m. Ich finde das interessant, in einer Großstadt solche Naturelemente zu erleben. Unten kam ich am Ortsschild von Kaltental raus. Kaltental ist für die Anna Scheufele bekannt https://www.youtube.com/watch?v=XDIOL2kQOJY Das Gebiet dort blieb unbebaut, damit in die Kessellage von Stuttgart frische Luft reinbläst. Das Ortsschild ließ ich links stehen und ging nach rechts Richtung Innenstadt, an der Hauptstraße verläuft rechts ein Fußgängerweg, entlang am Nesenbachweg. Der Nesenbach ist das Gewässer, das eigentlich durch Stuttgart fließt. Dieser Bach ist aber größtenteils verdolt. Am besagten Ort fließt er offen. Schließlich kommt man an einer Straßenbahnstation raus. Die Straßenbahn zu nehmen ist ratsam, denn an diesem Ort ist man noch weit weg von der Innenstadt. Ich hab für die beschriebene Strecke etwa 1,5 Stunden gebraucht.

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Re: Eckball

Beitrag von Montrose » 26.06.2020, 08:16

An dem o.g. Wochenende war ich in einer Außenregion von Stuttgart und hab deshalb von den Unruhen auf dem Schloßplatz nichts mitbekommen. Die Einschätzung von Politikern, es habe sich um Leute aus der Party-Szene gehandelt, wurde stark kritisiert - ich denke aber, diese Beschreibung geht in die richtige Richtung. Vandalismus und Angriffe gegen die Polizei sind natürlich nicht zu dulden. Ganz klar.

Ich möchte allerdings daran erinnern, dass junge Männer schon immer und zu allen Zeiten einen gewissen Bewegungsdrang verspürten. In fast allen Kulturen spielt es eine Rolle, dass der junge Mann kriegerische Ambitionen zeigt. Und das ist ja für das biologische Überleben auch notwendig. Wer sonst sollte im Notfall Aufgaben wie die Landesverteidigung übernehmen, wenn nicht jemand, der körperlich stark und flink und auch ein bisschen aggressiv ist? Ich meine, man sollte die Kirche im Dorf lassen. Solche Szenen gibt es immer wieder mal, sei es am 1. Mai oder auf Berliner Demos usw. usw. Es ist ja auch recht scheinheilig, sich über Gewalt gegen Polizei zu entrüsten, wenn ein nachweisbarer Polizistenschläger bundesdeutscher Außenminister wurde. Joschka Fischer, die Grünen, ist mit Helm auf einen Polizisten losgegangen und machte dennoch politisch Karriere.

Die Kunst besteht nicht darin, körperliche Energie zu unterdrücken. Insgeheim bin ich persönlich sogar der Meinung, dass eine Nonkonformität und Andersartigkeit insbesondere aus dem Immigrationshintergrund für diese Gesellschaft sowohl biologisch (mehr Genvielfalt erhöht die Volksgesundheit) als auch kulturell (einen etwas "ursprünglicheren" Blick auf die Dinge) gewinnbringend ist. Zum letztgenannten: sofern ein etwas aktiverer junger Mensch in Deutschland gleich pathologisiert, niedertherapiert oder womöglich mit Medikamenten ruhig gestellt wird, dann ist das auch nicht unbedingt menschenwürdig. Dazu könnte man sehr viel mehr schreiben. Und wieder Thema Schule: Wenn Kinder heutzutage stundenlang dahocken, um zu lernen, dann ist das nicht kindgerecht. Kinder brauchen Bewegung. Medizinisch oder kinderärztlich betrachtet wäre der Sportunterricht tausendmal wichtiger als Mathe oder Deutsch. Trotzdem muss man in der Presse so einen Scheißdreck lesen von wegen "ganze Generation durch Unterrichtsausfall traumatisiert". Die richtige Schlagzeile müsste lauten "Orthopäden jubeln auf - Kinder können sich endlich frei bewegen."

Die Kunst besteht nicht darin, körperliche Energie zu unterdrücken, sondern sie zu nutzen, zu formen, zu optimieren und auf sinnvolle Ziele zu lenken.


Rechtsextremismus in der Bundeswehr ist auch so ein heißes Eisen. Was für eine Ideologie soll denn jemand haben, dessen Beruf es ist, Menschen zu töten? Wie stellt sich die Gesellschaft das vor? Wie James Bond erst mal eine Fabrik in die Luft jagen und dann im blütenweißen Smoking charmant lächelnd einen Martini on the Rocks trinken? Hat es diese "Ritterlichkeit", die da eingefordert wird, jemals gegeben? Allenfalls in Ritterromanen. Soldaten sind wie Müllkutscher: beide werden dafür verachtet, dass sie den Scheiß erledigen, den andere nicht tun wollen. Wenn wir diesen Leuten nur Vorwürfe machen, dann empfinde ich das als unfair. Wenn Soldaten eine kleine hochgeföhnte Frau, die wegen jeder Kleinigkeit eine teure Beraterfirma fragen muss, als Vorgesetzte haben, braucht man sich über geistige Absetzbewegungen nicht zu wundern.


Nachtrag: Gerade komme ich vom Markt. Die Preise sind natürlich höher. Aber man sieht den Erzeugern ins Gesicht und die bekommen für ihre Arbeit einen angemessenen Lohn.

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Re: Eckball

Beitrag von Montrose » 04.07.2020, 13:34

Ich mach gerade wieder meine Pflanzen-Experimente. Was überlebt, was geht ein?

Kuhschelle und Mittagsblume (schöne Blüten!) halten sich in Sonnenlage und seltenem Gießen erstaunlich gut.
Eukalyptus war mir eingegangen. Salbei und Lichtnelke müssen erst noch zeigen, ob sie es schaffen.


Ist euch schon mal aufgefallen, dass alles, was ich hier erzähle, tatsächlich eintritt? Da schreib ich zum Beispiel ein bißchen was über Disziplin und Bundeswehr ... und bumms will die SPD wieder die allgemeine Wehrpflicht einführen und auch die Verteidigungsministerin plant einen "neuen Dienst". Wie kann das sein? Ganz einfach: die Politiker lesen hier mit! Das Veytaler Forum ist eine international anerkannte Ideen-Börse. 17623i934pp9102 oing oing .,.. natürlich werden hier auch geheime Codes zwischen Age/nten ausgetauscht.

Wenn Amerika seine Truppen aus Deutschland abzieht, kommt den Rittern eine besondere taktische Bedeutung zu. Mittelalterliche Bogenschützen sollen an ihre Pfeile statt Eisenspitzen nu+kle.are Granaten dranschrauben. KAWUMMM. Die perfekte Tarnung. Wer würde vermuten, dass ein Kirschbier trinkender Zottelbär solch zerstörerischen Kräfte entfaltet? Schwertkämpfer werden den Fernmeldeeinheiten zugeteilt. Wenn man das Schwert richtig in die Luft hält, kann man den Schild als Parabolspiegel benutzen und die vom Schwert aufgefangene supra-Strahlung in informationshaltige Filmbotschaften transformieren. Dadurch kann die Truppe in weit entlegenen Ländern deutsches Fernsehen empfangen.


Hm, ich gieß jetzt noch ein bißchen die Pflanzen. Nicht dass meine Tarnung auffliegt.

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Re: Eckball

Beitrag von Montrose » 05.07.2020, 13:27

Stonehenge, die Mayas und Kirchtürme ... worin besteht der Zusammenhang?

Die alten Priester waren Hüter der Zeit. Diese Tradition übernahmen die Kirchen, denn an Kirchtürmen ist eine Uhr und die Kirchturmglocke schlägt die Zeit. Jetzt könnte man erwidern, dass es Sinn macht, am höchsten Gebäude Uhr und Glocke anzubringen, damit es jeder wahrnehmen kann. Aber warum ist der Kirchturm das höchste Gebäude? Man könnte auch Kirchen ohne Türme bauen. Die Kausalität ist also andersrum: die Kirchtürme werden hoch gebaut, damit man dort die Zeit anzeigt ... und nicht, man zeigt die Zeit an Kirchtürmen an, weil die hoch sind. Die Kirche hat das Amt des Zeithüters an sich gerissen.

Die alten Priester. Was aber ist mit den älteren Priestern? Die alten Priester bringen die Ordnung in die Welt. Tempel und Kirchen sind geometrisch, also ordentlich im wahrsten Sinne des Wortes. Noch präziser: sie sollen Ordnung repräsentieren. Und die älteren Priester? Die Schamanen? Sie gehen durch Ordnung (Rhythmus) in Trance. Oder auch nicht. Denn die altgriechischen Musen, welche die Musik brachten, verkörperten sich im Plätschern der Quelle. Das Plätschern hat keinen Takt. Wenn die älteren Priester in Trance gehen, löst sich die Ordnung auf und die Dinge werden ein einheitliches Fließen.

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Re: Eckball

Beitrag von Montrose » 10.07.2020, 17:25

https://www.youtube.com/watch?v=SHw7yvmT3S0


Nachtrag am 11.7.2020: Bei mir gibt es heute mittag Bohnen. Statt Martial Arts Martial Farts. Mit Lammsteaks. Ich habe das obige Video viermal angeguckt. Nicht etwa wegen des Themas, sondern wegen des Mannes. Schnauzbart und Hosenträger. Wenn ich sowas sehe, weiß ich, daß die Welt in Teilen noch in Ordnung ist.

Baerbock, Politikerin der Grünen in der Zeitung. Und Sachsens Justizministerin will gender-neutrale Justizsprache. Das ist natürlich Unsinn. Aber darauf kommt es nicht an! Was haben die beiden gemeinsam? Baerbock trägt auf dem Zeitungsfoto einen tollen BH. Nicht so einen, wo man vorne eine durchgängige Stoßstange hat. Sondern so einen, wo man die Teile getrennt sieht. Die Justizministerin würde altersmäßig gut zu mir passen und sie wirkt sehr abwechslungsreich: offene Haare, Pony .. nein, nicht Pony, Pferdeschwanz, so heißt das - wahrscheinlich ist sie manchmal streng und manchmal ganz lieb. in Wikipedia steht nichts darüber, dass sie verheiratet ist. Ebenfalls den Grünen zugehörig. Ich hab in der Regierungszeit Merkels solche Frauen vermisst. Der Topkracher sind natürlich Politikerinnen der LINKEN. Da ist ja eine interessanter als die andere.

Darf man seine Entscheidung in der kommenden Bundestagswahl anhand möglicherweise nicht ganz unsexistischer Gründe treffen?
Wenn ich als Bürger jeden Tag Tagesschau gucke und dafür auch noch Gebühren zahlen muss, dann will ich was Ansprechendes sehen. Eine bessere Politik machen Frauen natürlich nicht. Etwas anderes zu behaupten, das wäre sexistisch, weil es die Männer beleidigt. Also, eine bessere Politik machen Frauen natürlich nicht. Aber wenn sie dann so gucken, verzeiht man ihnen ihre Fehler doch schneller. Wenn wir schon nicht mehr Vernunft in die Politik hineinbringen, so denn vielleicht mehr Schönheit.

Bei den männlichen Politikern ist es nicht anders. Wenn ich den französischen Präsidenten Macron oder den Österreicher Kurz sehe, dann schäme ich mich als Deutscher abgrundtief in den Boden. DAS SIND MÄNNER! Schon im alten Griechenland hieß es: kalos kai agathos. Schön und gut. Die deutschen Politiker sehen in der Regel nicht schön aus. Nur mit Söder von der CSU hätten auch wir Deutschen endlich mal was Strammes zu bieten.

Hier nochmals Macron (ich hatte das Video schon mal hier reingestellt): https://www.youtube.com/watch?v=vhQkku7jLfo
Und im Hintergrund (hinter den Musikern) diese lange Allee. Das ist herrschaftlich!


Apropos Essen. Neulich hab ich eine Packung "Tintenfischringe" 500 g spottbillig gekauft. Das war irgendein Formfleisch, hatte überhaupt nicht den Biß von Tintenfisch. Und dann 20 Tonnen Panade. Ein andermal Chicken-Nuggets. Dass das Zeug vom Knochen abgeschabt wird, finde ich nicht so schlimm. Gute Verwertung. Wenn dann aber noch kleine Knorpel und Knochenspreißel drin sind -- ekelhaft. Hab das Zeug weggeschmissen. Leute, dieses Billigzeug ist einfach nur widerlich. Wenn Papi einen halbwegs vernünftigen Beruf hat, solltet ihr Besseres kaufen. Wenn der Umsatz für die Billigheimer zurückgeht, fangen vielleicht auch die dann mal an, sich anzustrengen. Bei ärmeren Leuten tut mir das Herz weh. Ich stell mir eine Hartz-IV-Mutti vor, die ihren Kindern mal was ganz Tolles bieten will - Tintenfischringe oder Nuggets - und dann merkt die doch auch, was sie da für einen Murks serviert. Diese billigen Waren sind im Grunde überteuert, denn für den geringen Preis gibt es noch schlechtere Qualität.

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Re: Eckball

Beitrag von Montrose » 13.07.2020, 11:22

Ich hock natürlich nicht immer vor dem Rechner. Nachdem ich Norbert schnell auf sein Zitat im anderen thread geantwortet hatte, nix wie raus. Wieder eine kleine Burg, genauer gesagt Burgruine entdeckt. Auf einem Berg, darum herum ein Fluss. Total steiler Weg abwärts. Ein Gebiet, das* mir echt gefällt. Abends Fischplatte gegessen. Diese abgelegenen Kleinburgen sind romantisch. Ich hab keine Ahnung, wie viel Leute darin wohnten. Familie, vielleicht noch ein paar Knechte. Von den ganzen Leuten hatte vielleicht nur einer eine Rüstung, um die anderen zu erschrecken. Wenn überhaupt. Diese Kleinburgen wurden noch nach dem Mittelalter durch einen Amtsmann bestückt. Da war die Bewaffnung sicherlich wieder ganz anders.

* korrigiert "das" statt "dass"- Ich schreib oft "dass", wo es gar nicht hingehört. Ich mag diesen preußischen Zischlaut sssssssss. Der hört sich irgendwie aggro an. :twisted:

Montrose
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Re: Eckball

Beitrag von Montrose » 22.07.2020, 19:03

Die Weisheit des Konfuzius

Siehst du ein Panzel
unten zwei Bein, oben zwei Hand

Bleichgesichtel sagen das sein Rittel

in Asien Schildklötensuppe genannt.

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Re: Eckball

Beitrag von Montrose » 24.07.2020, 08:23

Laut Fokus waren in der Stuttgarter Krawallnacht über 30 von 50 Täter vorbestraft. Die meisten mit Immigrationshntergrund. Hm, ich hab das weiter oben romantisch verklärt betrachtet. Ich dachte, da hätten ein paar besoffene Wohlstandskinder ein bisschen Sport getrieben. War aber nicht.

Vor ein paar Tagen hab ich aus der Krabbelkiste einer Buchhandlung für 2 Euro ein Box-Buch rausgefischt. Faszinierend. Im Karate machen die Leute doch diese Abwehrbewegungen. Nach unten links wegschlagen oder den Schlag mit Unterarm nach oben ablenken. Solche Sachen machen Boxer auch, nur viel subtiler!! Relativ kleine Bewegungen. Anhand von Standbildern zeigt das Buch Techniken, die man als unkundiger Box-Zuschauer übersieht. Das europäische Boxen ist in Sachen Schlagtechniken mindestens genauso effektiv wie die asiatischen Techniken. Klar, es fehlen halt die Fußtritte. Doch wenn man beim Boxen richtig trifft, geht der andere sofort k.o.
One punch - Ende aus Mickeymaus.
Bild


Nachtrag: Jetzt kommt das Boxerlied. Ich hab ewig suchen müssen, weil irgendwelche zweitklassigen Typen irgendwelche Songs, die weniger höfliche Leute als ich als Sissi-Lieder bezeichnen könnten, unter dem gleichen Titel im Internet haben. Mensch, ihr jungen Leute, bringt euren Scheiß doch irgendwo anders unter als im Internet :oops: , damit ich die gute alte Rock-Music wiederfinde. 8) 8) 8) Hängt eure Lieder auf die Wäscheleine neben Mamas ausgeleierten Tangas. Bild

So... jetzt aber..... Nils Lofgren, No Mercy. Das Lied handelt von einem jungen Boxer, der einen alten Boxer, einen Pops (alter Papi), platt haut:
https://www.youtube.com/watch?v=d8i5_eY1nrk

Headbanging!!!

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Re: Eckball

Beitrag von Montrose » 26.07.2020, 21:19

Eines wollte ich noch sagen: Ihr müsst Rinderzunge kochen, und zwar zwei Stunden lang. Anschließend diese ledrige Rinde wegmachen. Ich glaub, Salz ins Wasser ist ganz gut.

Ich hatte mir direkt vom Bauer ein Riesenstück gekauft und auf zweimal verarbeitet. Beim erstenmal hab ich alles falsch gemacht und es war nicht gut. Kuhig, zäh und mit dieser Rinde. Wenn man es richtig macht, wird es hingegen ganz zart. 1 kg Bohnen dazu. Mittlerweile glaub ich, dass das mit den Blähungen ein Gerücht ist. Ich krieg von Bohnen keine. Wie ist das bei euch?

Das passt jetzt gar nicht, aber ich will diesen Großveranstaltungs-Beitrag im anderen thread nicht nach hinten schieben und schreib dann halt hier.
Ein Welt-Journalist wird von Lesern gebashed, weil er die Umwidmung der Hagia Sophia zur Moschee als akzeptabel bezeichnet. Tatsache ist, dass die Hagia Sophia in der Türkei steht, bis 1934 sowieso Moschee war, und die Christen Konstantinopel 1453 an den Islam verloren haben. Natürlich kann Erdogan mit der Hagia Sophia tun und lassen, was er will. Da bin ich ganz der Meinung des Journalisten.

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Re: Eckball

Beitrag von Montrose » 30.07.2020, 08:29

Irgendwo hab ich geschrieben, Politiker und Autoren lesen hier mit und klauen die Ideen. Das ist ein Scherz, den ich gerne weiterführe.

Nach den Krawallen in Stuttgart sagte die SPD-Ministerin Malu Dryer genau das gleiche wie ich: die Sache mal ein bisschen runterkochen. Wie kommt es dazu, dass junge Männer mit Immigrationshintergrund gewalttätig werden? Weil ihre Eltern damit beschäftigt sind, zu arbeiten und Wohlstand zu erwerben anstatt ihre Kinder zu erziehen. Die jungen Rowdies sind nicht das eigentliche Problem, sie sind nur das Symptom. Man müsste diesen Eltern sagen, dass es um die Ecke nicht nur einen Autohändler gibt, sondern auch einen Flugplatz ...


Besorgniserregend finde ich, dass der Begriff "Disziplin", der hier in einem Beitrag weiter oben auftaucht, in sehr schlechter Weise adaptiert wird. https://www.welt.de/wirtschaft/article2 ... stens.html und Leserbriefe. So ähnliche Beiträge gab es schon früher.

Der Artikel ist kompliziert geschrieben, tatsächlich ist er voller Widersprüche und naiver Vereinfachungen, die dann auch auf die Leserschreiber abfärben.
Die liberale Gesellschaftsordnung, die den Westen groß gemacht hat,
Es gibt Millionäre und Obdachlose; es gibt Gewinner und Verlierer ... wer also wurde hier "groß gemacht"?
In der liberalen Gesellschaftsordnung steht das Individuum an erster Stelle.
Das ist natürlich Quatsch. Die liberale Gesellschaftsordnung gab zur Zeit der Industrialisierung den Kapitalisten den Freibrief, andere Menschen nach Belieben auszubeuten, indem sie staatliche Ordnungen schwächt. Um das besser zu machen, kennzeichnen wir unsere Ordnung denn auch nicht als "liberale", sondern als "soziale Marktwirtschaft".
wird seit Jahren durch die von der politischen Rechten und Linken betriebene Identitätspolitik ausgehöhlt.
Der Autor definiert Identitätspolitiker als diejenigen, die nach einer Identität suchen. Wie könnte man denn ohne Identität agieren?


Das Problem an dem Artikel ist, dass der Autor die Anti-Haltung der "Identitätspolitiker" anprangert, aber selbst nichts besseres bietet als "anti" zu sein. Es bleibt dabei offen, ob der Autor ein unliberaler Liberaler oder ein liberaler Unliberaler ist. Manche ziehen den Schluss, Deutschland sei im Wettstreit gegenüber China, und wenn wir das Maul halten und arbeiten, arbeiten, arbeiten, dann könnten wir diesen Wettkampf gewinnen. Blinde Disziplin! Für diesen Wettkampf würden wir unsere sozialen Werte verraten und diese Schlacht wegen geringerer Bevölkerung (80 Mio gg. 1 Mrd) dennoch verlieren.

Wenn ich solche Nonsens-Artikel lese, dann bin ich -trotz aller Kritik - froh, dass wir Grüne, Linke, ja auch rechts von CDU etwas haben .... all diese "Identitätspolitiker". Mag sein, dass sie öfters mal die falschen Antworten geben. Aber sie stellen wenigstens die richtigen Fragen. Die "Meinung" in dem o.g. link erscheint mir hingegen als substanzloses Blendwerk.

Die Demokratie lebt. 8)

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Re: Eckball

Beitrag von Montrose » 02.08.2020, 15:29

Ich hatte oben eine Wandertour von Stuttgart-Degerloch nach Ortsgrenze Kaltental vorgeschlagen. Wenn ihr am Südheimer Platz einsteigt, kommt ihr nach 3 Stationen am Marienplatz raus und könnt dort mit der "Zacke", einer Zahnradbahn, wieder hoch nach Degerloch fahren. Das macht aus dem obigen Wandervorschlag einen Rundweg.


Heute: Wieder ein Rundweg in Stuttgart!

Mit der Stadtbahn in Richtung Degerloch an der Station "Bopser" aussteigen. Wenn ihr vom Gleis links nach oben lauft, kommt ein Schild "Teehaus". Dem lauft ihr nach. Beim Teehaus gibt es einen alten Pavillon mit Bewirtung und eine schöne Aussicht über Stuttgart. Dann schnurstracks nach oben; rechterhand ist so eine kleine Mini-Wiese - da vorbeilaufen, dann gleich rechts, bis dann ein paar Häuser weiter ein Weg links mit unendlich vielen kleinen Treppenstufen auftaucht. Ich hoffe, meine Erinnerung trügt mich nicht. Diese Treppenstufen hoch und dann Immer geradeaus bis zu einer Feuerstelle mit einer langen Rutsche rechterhand. Jetzt geht es im 90°-Winkel nach links den Olga-Weg entlang. Der Weg zieht sich lange durch den Wald. Was wieder ganz toll ist: die Strecke ist nicht sehr weit weg vom Zentrum Stuttgarts und dennoch sind dort an einem Samstag-Nachmittag wenig Leute unterwegs. Wenn ihr eine laute Straße hört, seid ihr richtig. Ihr kommt an der Straßenbahnhaltestelle "Stelle" heraus. Über die Straße, da ist ein Weg mit Schranke. den etwa 500 m hinein laufen. Bis links ein Schild "Wegschäden, Begehen auf eigene Gefahr" den Unkundigen von einem Kleinod Stuttgarts abzuschrecken versucht. Die falsche Klinge! Es gibt hierzu eine mittelalterliche Sage: http://www.stuttgarter-geister.de/sage- ... linge.html . Es ist eine Waldschlucht, die in einen kleinen See mündet. Dort gibt es Libellen und kleine Fische. Wenn ihr am See links vorbeilauft, dann am Ende des Sees an diesem Damm rechts lauft und dann gleich wieder links in den Wald, dann erscheint nach einiger Zeit ein zweiter Mini-See, wo ich einen leibhaftigen Eisvogel sah. Die Ecke ist abgeschieden-romantisch mit Bänken. Vor dem See rechts führt an einer Bank ein kleiner Pfad zu einem breiteren Weg. Den nachgehen bis zur Buowaldstraße am Waldesrand. Rechts halten bis zu einem Vereinshäuschen, dann links abbiegen und immer geradeaus. Dann kommt man in Sillenbuch raus. In Sillenbuch gab es früher viel Kriminalität, was einen wundert, denn der Ort sieht ziemlich beschaulich aus. Ihr steigt noch nicht in der Station "Silberwald" ein, sondert wandert die Hauptstraße abwärts zur nächsten Station "Sillenbuch". Die Belohnung ist nämlich links kurz vor der Station: eine empfehlenswerte Eisdiele mit Terrasse. Mit der Linie U7 Richtung "Mönchsfeld" kommt ihr nach 5 Stationen wieder beim "Bopser" raus. Und siehe da ... wieder eine Rundwanderung. 8) Dauer: knapp 4 Stunden inklusive Rast im Teehaus und Eisdiele.

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Re: Eckball

Beitrag von Montrose » 09.08.2020, 17:04

Es ist ein bisschen armselig, wenn manchen Leuten bei diesem herrlichen Sommer nichts besseres einfällt als am Thema Corona ihre Pubertät nachzuholen. Ja, und dann ist da noch der Lemming-Faktor, dass alle zum gleichen Ort strömen müssen und dann diese Orte hoffnungslos überfüllt sind.

Ich war jedenfalls wieder unterwegs und hatte viel Spaß. Diesmal ein Bogenschieß-Anfängerkurs im Mini-Kreis und Spaziergänge in zwei schönen Parkanlagen. Bei dem Kurs ist mir klar geworden, wie die Ritter die Ungarn vertreiben konnten. Ein Bogen zu spannen, dass er wirksam ist, bedarf großer Kraft. Das ist noch schwieriger, wenn man auf einem Pferd sitzt. Deshalb vermute ich, dass die ungarischen Reiterbögen weniger Spannung hatten und damit weniger Durchschlagskraft gegen eine (damals noch leichte) Panzerung der Ritter. Laut youtube ist ein Bogen mit 50 Pfund Zuggewicht sehr wirksam. Ich stand schon bei 30 Pfund zitternd da (weil gänzlich ungeübt, keine Muckis) - von Zielen konnte keine Rede sein.

Wenn hier Leute aus der Mittelalter-/Ritter-Szene sind: ihr hättet genug zu tun. Schwertkampf müsste man regelmäßig üben. Das kann man auch alleine. Der HEMA-Schwertkampf (HEMA = Historical European Martial Arts) ist schwieriger als das japanische Schwertfechten. Im HEMA gibt es sehr viele Ausgangsstellungen und der Hieb kann mit beiden Schneiden geführt werden (das japanische Katana ist hingegen ein einschneidiger Säbel). Zudem ist die europäische Klinge zumindest beim Langschwert nicht ganz steif - oder für Schaukampfzwecke abgestumpft und damit viel schwerer als eine scharfe Klinge .... beides nicht unbedingt förderlich für das Üben der Grundbewegungen. Als Einstieg, um überhaupt mal einen sauberen "Schnitt" hinzubekommen, ist das Japanerschwert oder von mir aus auch ein Stock oder Bambusstock (Shinai) geeigneter. Richtig lernen heißt nicht rumfuchteln. Richtig lernen heißt, die Klinge zu kontrollieren und präzise zu treffen.

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Re: Eckball

Beitrag von Montrose » 14.08.2020, 15:42

Es ist eine etwas heikle Sache, auf der einen Seite natürlich gesetzeskonform zu sein, auf der anderen Seite aber gerne wissen zu wollen, ob die Effekte im Action-Film in Wirklichkeit so passieren könnten. Ein - wenn auch makaberer - Ausweg besteht darin, Kriminalberichte anzuschauen. Wie effektiv ist zum Beispiel ein Samuraischwert?

https://www.bild.de/regional/stuttgart/ ... .bild.html

In dem link wird berichtet, dass ein Hieb den Schutzschild eines Pa'lizisten durchschlug und einen Wirkungstreffer erzielte.

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Re: Eckball

Beitrag von Montrose » 16.08.2020, 20:01

Die Grünen in der Tagesschau. Habeck will einen Kanzlerkandidaten aufstellen.

Wozu die Grünen wählen? Sie waren bereits von 1998 - 2005 an der Regierung. Die entscheidenden ökologischen Weichen (z.B. Ausstieg aus der Atomkraft) wurden aber von der CDU gestellt. Die Propagierung nachwachsender Ernergiestoffe führte zu Mais-Mono-Kulturen und infolgedessen zu Insektensterben. Die Grünen prangerten weder das Lohn-Dumping ausländischer Produzenten für den deutschen Markt an. Noch haben die Grünen dazu beigetragen, dass unser Plastik in Verbrennungsanlagen anstatt in ausländischen Deponien landet. Ausbau der Bahn als umweltverträglicheres Verkehrsmittel ... Fehlanzeige.

Kurzum: die Grünen machen überhaupt keine grüne Politik. Das ist ein livestyle-Produkt wie Vitaminpillen oder Wumbabumba-Yoga im Allgäu. Oder die berühmte Kuh auf der Weide, die es nur auf der Milchpackung, aber nicht in Wirklichkeit gibt.

Warum haben die Grünen dennoch Chancen? Weil die Deutschen irgendwelche Wohlfühlstorys brauchen, in denen man mit nichtigen Symbol-Handlungen wie Spiderman die Welt zu retten meint. Früher war dafür die Kirche zuständig. Weil das heute nicht mehr so gut ankommt, hat Göring-Eckardt folgerichtig ihr Theologiestudium geschmissen und macht lieber einen auf ... tja, wie soll man das eigentlich nennen, was sie da macht. Betroffenheits-Theater? Wer hat sich damals eigentlich so vehement für Hartz-IV eingesetzt? Wer ist zumindest indirekt dafür verantwortlich, dass viele Menschen in Zeitarbeitsfirmen bei geringen Löhnen ohne planbare Zukunft arbeiten müssen? Vielleicht wählen vor allem Frauen die Grünen, weil sie bereits resigniert haben und in Habeck eher einen Till Schweiger als den Vertreter einer fragwürdigen Partei erkennen. Das Programm der Grünen ist inhaltlich eine Lachnummer.

Von den LINKEN kam der Vorschlag, nur noch 30 Stunden die Woche zu arbeiten. Das wäre auf den ersten Blick eine Vision, die auch in meinen Augen Zustimmung findet. Natürlich ist es richtig, dass Fortschritt Erleichterung bedeuten müsste und nicht burn-out wie heutzutage. Und es könnte die Wirtschaft, insbesondere den Dienstleistungssektor ankurbeln, wenn die Leute mehr Zeit zum Geld-Ausgeben haben.

Auf den zweiten Blick stellt sich die Frage: Was machen die Leute mit der Zeit, wenn sie weniger zu arbeiten haben? Statt zweimal fliegen sie dann sechsmal im Jahr auf den Schwingen der Kerosinbomber nach Malle. Der Amazon- oder Zalando-Bote wird dann zwanzig- statt zehnmal am Tag einbestellt. Schulen wären eigentlich ein guter Ort, um zu lernen, wie man sich selbst mit sinnvollen Dingen beschäftigt. Wäre. Aber Schule ist mittlerweile nur noch der Ort einer Massenabstiegspsychose (Huch, mein Kind hat nur eine 2,5 im Abi. Das wird bestimmt ein Obdachloser.") als dass dort noch Werte, Spaß an interessanten Dingen und Durchhaltevermögen gelehrt würden. Vielleicht müsste man sie neu erfinden, die Grünen. Nur ein bisschen weniger schöngeföhnt, mit weniger Dreitagebart, und dann noch ..... tata ..... sozial-ökologisch. Das wäre ja mal ein Ding!

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Re: Eckball

Beitrag von Montrose » 17.08.2020, 21:42

Ab heute kann man noch 6 Tage in der mediathek von ARD ONE im Internet den Film Paris,Texas von Wim Wenders sehen. Ganz großes Kino! Tolle Musik und die Farbe Rot als verbindendes Element (Hemden, Auto). Und natürlich tragische Liebe. ;-)

Der Himmel über Berlin noch 5 Tage in der mediathek von ARD ONE. Alles kostenlos.

Auf Arte leider nur noch bis übermorgen Die verborgene Festung von Akira Kurosawa, Kurosawa ist der Filmgott der Samurai-Filme. Von ihm stammen auch Die sieben Samurai, Ran und Kagemusha. Mich beeindruckt Kagemusha am meisten. "Ein Berg bewegt sich nicht."

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